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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Wed, 17 Jun 2026 06:03:11 +0200</pubDate><lastBuildDate>Wed, 17 Jun 2026 06:03:11 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-56567</guid><pubDate>Mon, 25 Sep 2023 00:00:00 +0200</pubDate><title>Trauerwanderung am 24. September 2023</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/trauerwanderung-am-24-september-2023/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich um 14 Uhr machte sich eine kleine Gruppe bei herrlichem Sonnenschein auf den Weg zu einer etwa zweieinhalbstündigen Wanderung. Die Teilnehmenden (12 Frauen und 1 Mann) wurden von Lorenz Hummel (Leiter des GesprächsLadens), Brigitte Schubart (Ehrenamtliche beim Malteser Hospizdienst) und Gabi Treutlein (Ehrenamtliche aus der Gemeinde St. Anton) begleitet.</p><p>Der Weg führte von der Pfarrkirche in Grafenrheinfeld zum Friedhof. Gabi Treutlein zitierte dort einen Ausschnitt aus dem Lied „Bunt sind schon die Wälder“ und stellte ihn der Situation, in der sich trauernde Menschen befinden, gegenüber.</p><p>Fazit: Trauernde sollen gut auf ihre eigenen Bedürfnisse achten und das tun, was sich für sie richtig anfühlt, egal welcher Meinung die Menschen in ihrem Umfeld sind.</p><p>Nach dem Wunsch, dass es immer Menschen geben möge, die zuhören, wenn vom geliebten Verstorbenen erzählt wird, bestand die Möglichkeit zu berichten um wen die einzelnen trauern.</p><p>Weiter ging es, teilweise auf wurzligen und unebenen Wegen. Der nächste Halt war am sogenannten „Schwarzen Loch“ im herbstlichen Wald, an dem – laut Sage – Menschen im Wasser verschwunden sind. Auch Trauernde fühlen sich manchmal, ab ob sie immer weiter in die Dunkelheit heruntergezogen werden und es fällt ihnene schwer gegenzusteuern.</p><p>An einer Düne, mitten im Wald, wurde das Leben für die Hinterbliebenen mit einem Weg durch eine Sanddüne verglichen, anstrengend und quälend… Nach kurzem Austausch führte der Weg weiter durch den Wald, vorbei an idyllischen kleinen Seen und schließlich wieder ins freie Land.</p><p>Letzte Station war die Feldkapelle am Ortseingang von Grafenrheinfeld. Das Lied „Es kommt der Tag“ thematisiert immer wieder auf berührende Weise die Hoffnung, die Verstorbenen irgendwann wiederzusehen.</p><p><a name="_GoBack"></a> Die Rund wurde auf dem Kirchplatz der Grafenrheinfelder Kirche beendet. Einige Teilnehmende besuchten im Anschluss gemeinsam die Eisdiele.</p><p>Gabi Treutlein</p>]]></content:encoded><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category><category>Nachrichten</category><category>Willkommen</category><category>Trauerbegleitung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-52729</guid><pubDate>Fri, 06 May 2022 17:00:00 +0200</pubDate><title>Lichtblicke - Ausstellung mit Fotografien von Künstlern des Fotoclubs Reichenberg</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/lichtblicke-ausstellung-mit-fotografien-von-kuenstlern-des-fotoclubs-reichenberg/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, serif"><span style="font-size:12pt">An der Bilderausstellung „Lichtblicke“ im Gesprächsladen sind neun Fotografen des Fotoclubs Reichenberg beteiligt. Jeder hat seine eigene Sichtweise, Vorlieben und Anschauungen. Jeder hat seinen eigenen fotografischen Stil. Jedoch an einem Grundsatz kommt kein Fotograf vorbei: Fotografie lebt vom Licht. </span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, serif"><span style="font-size:12pt">Das Licht zeichnet ein Bild. Das Licht bestimmt Stimmung und Anmutung eines Bildes unabhängig von seiner Komposition, Aussage und Gestaltung. In den ausgestellten Bildern wird das Licht mal mehr, mal weniger ausgeprägt selbst zum Objekt. Man erblickt das Licht!</span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, serif"><span style="font-size:12pt">Es gibt für das Ausstellungsthema noch eine andere Deutung: Die Hobbyfotografen sind mit Eifer, Ausdauer und ganzer Seele bei ihrem Steckenpferd dabei. Es gibt nichts schöneres, als sich über ein gelungenes Bild zu freuen. Zufriedenheit, Dankbarkeit und ein bisschen Stolz streicheln die Seele.</span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, serif"><span style="font-size:12pt">Ein innerer Lichtblick also! <font color="#000000">L</font><font color="#000000">assen Sie sich von dieser Deutung inspirieren. Lichtblicke können Situationen oder Ereignisse sein, über die man sich freut egal, ob es sich um einen Regenschauer nach langer Trockenheit, oder eine lange gewünschte Reise handelt.</font></span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, serif"><span style="font-size:12pt"><font color="#000000">Für viele Besucher des GesprächsLadens am Markt sind Gespräche wie Lichtblicke. </font><font color="#000000">Auch das spiegeln die vielfältigen Fotografien wider, die erstmals in Schweinfurt gezeigt werden.</font></span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, serif"><span style="font-size:12pt">Die Ausstellung wird bis zum 26. Oktober 2022 in den vier Räumen des GesprächLadens, Markt 20, zu den jeweiligen Öffnungszeiten oder auch nach Vereinbarung zu sehen sein.</span></font></span></p>]]></content:encoded><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category><category>Nachrichten</category><category>Willkommen</category><category>Bilderausstellungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50360</guid><pubDate>Thu, 17 Feb 2022 14:00:00 +0100</pubDate><title>Überschreitungen - Ausstellung mit Bildern von Barbara Winter und Tatjana Schmitt</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/ueberschreitungen-ausstellung-mitbildern-von-barbara-winter-und-tatjana-schmitt/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, serif"><span style="font-size:12pt">Herzliche Einladung zur aktuellen Ausstellung „Überschreitungen“ mit Bildern von Tatjana Schmidt und Barbara Winter im GesprächsLaden. Überschreitungen erlauben neue Denkweisen und neues Handeln. Die eigene Kontrolle beim künstlerischen Tun zu lockern und Grenzen bewusst zu missachten setzt einen spannenden Prozess in Gang, dessen Ergebnis sehr beeindruckende Bilder sind. Freuen Sie sich auf Aquarelle und großflächige Arbeiten in Acryl. </span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, serif"><span style="font-size:12pt">Die beiden Künstlerinnen kommen aus dem Raum Hammelburg und Bad Kissingen und haben in Hammelburg schon mehrfach erfolgreich ihre Werke der Öffentlichkeit präsentiert. In Schweinfurt sind ihre Bilder erstmalig zu sehen. Die Ausstellung wird bis zum 29. April 2022 in den vier Räumen des GesprächLadens, Markt 20, zu den jeweiligen Öffnungszeiten zu sehen sein.</span></font></span></p>

]]></content:encoded><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category><category>Willkommen</category><category>Bilderausstellungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-48917</guid><pubDate>Wed, 06 Oct 2021 12:09:30 +0200</pubDate><title>Trauerwanderung am 26. September 2021 - Ein Nachbericht</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/trauerwanderung-am-26-september-2021-ein-nachbericht/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich um 14 Uhr machte sich eine kleine Gruppe bei herrlichem Sonnenschein auf den Weg zu einer etwa zweieinhalbstündigen Wanderung. Die 6 Teilnehmerinnen wurden von Irene Krenzer, Steffi Lauth und Gabi Treutlein begleitet. Zu Beginn wurde die Vereinbarung getroffen, dass alles, was gesprochen wird, innerhalb der Gruppe bleiben wird.</p><p>Der Weg führte von der Pfarrkirche in Grafenrheinfeld zum Friedhof. Gabi Treutlein verglich die Trauer mit einer geschlossenen Kastanie. Nach dem Tod eines geliebten Menschen brauche man erst einmal Stacheln um sich, u.a. vor schmerzhaften Bemerkungen Anderer, zu schützen. Im Laufe der Zeit könne man sich dann, wie die Schale der Kastanie, langsam wieder öffnen.</p><p>Weiter ging es, teilweise auf wurzligen und unebenen Wegen. Der nächste Halt war an einer Düne, mitten im Wald. Auch Irene Krenzer zog einen Vergleich zur Trauer. Beim Gehen auf dem Sand ziehe es einem physisch den Boden unter den Füßen weg, in der Trauer geschehe das psychisch. Nach kurzem Austausch führte der Weg weiter durch den Wald, vorbei an idyllischen kleinen Seen.</p><p>Letzte Station war die Feldkapelle am Ortseingang von Grafenrheinfeld. Das Lied „Es kommt der Tag“ thematisierte auf berührende Weise die Hoffnung, die Verstorbenen irgendwann wiederzusehen. Nachdem Steffi Lauth zum Abschluss einen Segen gespendet hatte, wurde der Rest des Wegs zum Ausgangspunkt zurückgelegt.</p><p>Die Teilnehmerinnen bedankten sich für den gelungenen und hilfreichen Nachmittag. Teilweise setzten sie ihre Gespräche in geselliger Runde fort.</p><p>Gabi Treutlein</p>]]></content:encoded><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47368</guid><pubDate>Fri, 16 Apr 2021 02:00:00 +0200</pubDate><title>An der Grenze - Neue Ausstellung im GesprächsLaden</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/an-der-grenze/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="western">Seit 16. April ist die neue Ausstellung „An der Grenze“ im GesprächsLaden am Marktplatz installiert. Die beiden Künstlerinnen, Martha Walter aus Ebenhausen und Anita Haub aus Nüdlingen, nähern sich auf unterschiedlicher Weise dem Thema, das für viele Menschen eine wichtige, aber auch schwierige Thematik ist.</p><p>Wie gehen wir mit Grenzen um? Setzen wir uns und anderen Grenzen? Erleben wir Ausgrenzung? Welche Folgen bewirken Grenzziehungen in uns und unserem Umfeld, und welche Emotionen lösen sie in uns aus? Solche und ähnliche Fragen tauchen immer wieder in den Gesprächen im GesprächsLaden auf. Insofern passen Ort und Thema wunderbar zusammen.</p><p>Die mehr als 20 Bilder verteilen sich auf alle vier Räume. Sie sind teils sehr farbenfroh und emotional, teils wirken sie eher nüchtern. Es sind alles neue Werke, die im Laufe der letzten Monate entstanden sind.</p><p>Die Ausstellung wird bis zum 29. Oktober 2021 in den Räumen des GesprächLadens zu sehen sein zu den normalen Öffnungszeiten Mo - Mi 10 - 14 Uhr und Do - Fr 14 - 18 Uhr.</p><p>Ich freue mich, wenn Ihr / Sie mal vorbeikommt!</p><p>Lorenz Hummel</p>]]></content:encoded><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category><category>Willkommen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47686</guid><pubDate>Thu, 29 Oct 2020 11:47:00 +0100</pubDate><title>Segnung der neuen Räume am Marktplatz</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/segnung-der-neuen-raeume-am-marktplatz/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:100%"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="color:#000000">Segnung der neuen Räume</span></span></span></span></p><p class="western"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:100%"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="color:#000000">Ende Oktober wurden in einer kleinen, aber feinen Feier die neuen Räumlichkeiten des GesprächsLadens am Markt gesegnet: der Empfang mit dem großen Schaufenster, die beiden Gesprächszimmer und der Gruppenraum. Stadtpfarrer Joachim Morgenroth wünschte, dass hier segensreiche Gespräche stattfinden, Menschen getröstet werden und Orientierung finden. Bürgermeisterin Sorya Lippert gratulierte im Namen der Stadt und sagte, dass Schweinfurt stolz ist auf diese offene und niederschwellige Einrichtung und würde sich freuen, wenn das Gesprächsangebot gut genutzt werde.</span></span></span></span></p><p class="western"></p><p class="western"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:100%"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="color:#000000">Einführung des neuen Leiters</span></span></span></span></p><p class="western"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:100%"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="color:#000000">In derselben Feier wurde Pastoralreferent Lorenz Hummel offiziell von Christine Endres, Abteilungsleiterin für Diakonische Pastoral der Diözese Würzburg, in sein Amt als neuer Leiter des GesprächsLadens eingeführt. Mit einem sehr persönlichen Segen stärkte sie ihn für seine Aufgabe.</span></span></span></span></p><p class="western"></p><p class="western"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:100%"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif"><span style="color:#000000">Die Feier wurde von Konrad Zellmer (Klarinette) und Lorenz Hummel (Gitarre) musikalisch umrahmt.</span></span></span></span></p>]]></content:encoded><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40041</guid><pubDate>Thu, 12 Mar 2020 13:28:34 +0100</pubDate><title>&quot;Von der Kunst der Versöhnung&quot;</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/von-der-kunst-der-versoehnung/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Gemeindesaal der Christuskirche war brechend voll und das Interesse am Thema überwältigend. Kein Wunder: Jede und jeder hat Erfahrungen mit dem Thema. Versöhnung ist nichts besonderes; sie ereignet sich fast täglich - oder eben auch nicht!  Unversöhntes Leben jedenfalls - so die Erfahrung der Anwesenden - kann quälend und schmerzhaft sein. Man kann sich - so Bundschuh - entschließen, aggressives Verhalten mit aggressivem Verhalten zu erwidern oder man kann sich entscheiden nachsichtig zu sein und zu vergeben! Täglich seien Menschen auf viele kleine Gesten des Verzeihens angewiesen. &quot;Wechselseitiger Respekt&quot;, &quot;Anerkennung der Andersartigkeit des anderen&quot;, &quot;faires Streiten&quot;, &quot;Ärger akzeptabel und moderat ausdrücken&quot;, den &quot;Gegner entfeinden, auf &quot;win-win-Situationen&quot; hinarbeiten, &quot;finale Vorleistungen erbringen&quot;, auf Opferhaltung und Selbstmitleid verzichten ... diese und andere Aspekte kamen im Vortrag von Bundschuh, dem Leiter des GesprächsLadens, zur Entfaltung. Die Rückfragen und Rückmeldungen der Anwesenden bezeugten die perönliche Relevanz und Brisanz des Themas und große Dankbarkeit für neu hinzugewonnene Erkenntnisse. Am Ende ermutigte Bundschuh die Teilnehmerinnen, jeden Tag ein bisschen mehr zu lernen, versöhnt zu leben, nicht wegen der moralischen Forderungen &quot;Vertrag euch wieder! Seid lieb zueinander!&quot;. Vielmehr gehe es darum, sich zu versöhnen, weil wir erkannt haben, dass unversöhntes Leben großes Leid, viele Schmerzen verursacht und Leben in seiner Fülle und Entfaltung beschneidet. Im Verlauf des Vortrages hätte man eine &quot;Stecknadel fallen hören können&quot; und der Beifall am Ende war groß.</p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40205</guid><pubDate>Thu, 05 Mar 2020 19:47:21 +0100</pubDate><title>Anstoßabend  mit Kurzfilmen zum Thema Trauer</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/anstossabend-mit-kurzfilmen-zum-thema-trauer/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 04. März hatte der GesprächsLaden gemeinsam mit dem Malteser Hospizdienst Personen zu einem Seminar- und Dankeschönabend eingeladen, die trauernde und sterbende Menschen ehrenamtlich begleiten oder an diesem Dienst interessiert sind. Kurzfilme wie &quot;Leb wohl, lieber Dachs!&quot;, &quot;Helium&quot;, &quot;Trauer.Wege.Finden&quot; oder &quot;Die besten Beerdigungen der Welt&quot; gaben Impulse zu Themen wie Trauer und qualifizierte Trauer- bzw. Sterbebegleitung. In das Thema eingestimmt hat zu Beginn die &quot;Eiswürfelübung&quot;, d.h. jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin bekam einen Eiswürfel in die Hand gelegt und war eingeladen, damit verbundene Wahrnehmungen, Empfindungen mitzuteilen. Die Assoziationen zum Thema waren schnell gefunden: &quot;Es ist kalt!&quot; - &quot;Ich möchte, den Schmerz abschütteln!&quot; - &quot;Man kann sich mit der Zeit gewöhnen!&quot; - &quot;Das Eis kommt ins Fließen; es besteht Hoffnung!&quot; ... Besonders beeindruckt hat die TeilnehmerInnen der Film &quot;Helium&quot;. Den neunjährigen, schwerkranken Alfred beschäftigt die Frage &quot;Was kommt nach dem Tod? Wohin komme ich dann, und wie komme ich dorthin?&quot;. Erst zaghaft, dann mit immer größerer Phantasie beginnt Enzo, der Raumpfleger der Klinik, seinem zum Freund gewordenen Alfred von der wunderbaren Stadt Helium zu erzählen, in der die Toten leben und glücklich sind... Das anschließende Gruppengespräch ermutigte, eigene Bilder und Vorstellungen zu entwerfen von dem, was nach dem Tod kommt, den Mut von Enzo zu würdigen und seine Art, sich gemeinsam mit Alfred diesem schwierigen Thema zu stellen ... Zurufe, Gespräche (auch in der Pause), die Lebendigkeit im Raum, die Stille bei denkwürdigen Filmpassagen... und nicht zuletzt die Rückmeldungen am Ende besagten nur eines: Ein wunderbarer, gemeinschaftlicher Abend, mit fruchtbaren Denkanstößen ... Und auch das Vorbereitungsteam war glücklich!</p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Trauerbegleitung</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40043</guid><pubDate>Wed, 05 Feb 2020 12:51:55 +0100</pubDate><title>Vertraut den neuen Wegen. MitarbeiterInnen der Stadtkirche feiern Jahresanfangsgottesdienst</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/vertraut-den-neuen-wegen-mitarbeiterinnen-der-stadtkirche-feiern-jahresanfangsgottesdienst/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Vierteljährlich feiern die hauptamtlichen MitarbeiterInnen der Stadtkirche Schweinfurt gemeinsam einen Gottesdienst in der Kolpingskapelle. Mit der Vorbereitung waren diesmal Norbert Kraus vom Katholischen Seniorenforum und Robert Bundschuh vom GesprächsLaden beauftragt. Zu Beginn sagte Bundschuh &quot;Die Zeit verfliegt rasend schnell. Die Silvesterraketen sind längst verstummt, die Weihnachtsbäume aus den Wohnzimmern verbannt, der erste Monat in 2020 ist bereits Geschichte. Dennoch gibt es noch leere Seiten im Kalender bis zum 31. Dezember 2020. Wir, die Vorbereitenden, haben uns deshalb erlaubt, einen Jahresanfangsgottesdienst zu konzipieren. Es geht darum, die vor uns liegende Zeit vertrauensvoll zu begrüßen und die Herausforderungen der nächsten 11 Monate positiv anzugehen. Ein Jahr birgt neue Erfahrungen, überraschende Ereignisse, vielleicht Begegnungen mit bisher unbekannten Menschen. Aus dieser kleinen Feier sollen uns Kraft und Zuversicht für alles, was kommt, erwachsen. Norbert Kraus regte ein Gespräch über biblische Jahreslosungen an. Neben Gebeten, Liedern, Schriftlesung sprachen sich die Teilnehmer am Ende wechselseitig einen Segen zu, indem sie einander die Hand mit wohlriechendem Öl salbten und sich Segenssprüche zusagten wie &quot;Gott segne dich auf all deinen Wegen!&quot; - Uli Göbel, Familienseelsorge, begleitete die Lieder auf seiner Gitarre!</p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40075</guid><pubDate>Fri, 31 Jan 2020 11:49:15 +0100</pubDate><title>Geringe TeilnehmerInnen-Zahl beim Gesprächskreis für Trauernde</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/geringe-teilnehmerinnen-zahl-beim-gespraechskreis-fuer-trauernde/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die TeilnehmerInnen-Zahlen der Trauergesprächskreise sind in den vergangenen Jahren (nicht nur im Raum Schweinfurt) kontinuierlich zurückgegangen. Was die Gründe betrifft, so lässt es sich nur spekulieren: Zahlreiche Foren und Beratungsangebote im Internet? Konkurrenzanbieter wie Bestattungsinstitute? Vermehrte Besuche bei Therapeuten? ... Wie auch immer: Begonnen haben wir die Gruppe diesmal mit 4 Gesprächsteilnehmerinnen und am Ende waren es noch ganze 2 Personen (Ausfälle aufgrund von Reha bzw. persönlichen Gründen). Trotzdem haben wir ein &quot;Notprogramm&quot; aufrecht erhalten, weil es - wie die Erfahrung zeigt - einfach gut und hilfreich ist, Trauererfahrungen zu teilen, eigenes Trauererleben zum Ausdruck zu bringen, sich gemeinsam mit anderen zu vergewissern, ob eigenes Trauern &quot;normal&quot; verläuft bzw. was einzelne irritierende Erlebnisse im Kontext von Trauer zu bedeuten haben, wie sie zu verstehen sind (&quot;Ich höre noch immer die Stimme meines verstorbenen Mannes!&quot; - &quot;Wie kann ich mit meinem Gefühl fertig werden, schuldig geworden zu sein, etwas versäumt zu haben?&quot; - &quot;Eigentlich dachte ich, ich wäre schon durch, aber ich merke: Das stimmt so nicht! Meine Trauer erfasst mich immer neu und zwar heftig&quot; ...) Erzählen, hören, ermutigen und sich ermutigen lassen: Das sind echte Momente des Trostes!</p><p>Aufgrund des anstehenden Umzugs des GesprächsLadens in neue Räume und der Berentung von Robert Bundschuh, dem derzeitigen Leiter des GesprächsLadens zum 1. August, gibt es im Frühjahr kein Angebote eines geschlossenen, angeleiteten Gesprächskreises. Hilfesuchende werden auf den &quot;Offenen Kreis&quot; an jedem 2. Montag im Monat, jeweils um 18.30 Uhr, jeweils im GesprächsLaden verwiesen (außer am 13.4.).</p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Trauerbegleitung</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40082</guid><pubDate>Fri, 31 Jan 2020 11:49:15 +0100</pubDate><title>Übergänge gestalten. Was hilft, mit Veränderungen gut umzugehen?</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/uebergaenge-gestalten-was-hilft-mit-veraenderungen-gut-umzugehen/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Vor etwa 30 Personen hielt Robert Bundschuh beim Seniorenfrühstück (verantwortet vom Seniorenforum in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung) einen Vortrag zu Thema &quot;Übergänge im Leben gestalten. Was hilft, mit Veränderungen gut umzugehen?&quot; &quot;Übergänge gehören zur menschlichen Existenz&quot;, sagte Bundschuh und belegte diese Aussage anhand einer Reihe von Beispielen wie: Geboren werden - sterben, Tag - Nacht, Geburtstage, Jahreswechseln, Berufsabschluss, erste Arbeitsstelle, Stellenwechsel, Umzug, Berentung u.v.m. Immer gelte es, sich abzulösen, Abschied zu nehmen (&quot;Ablösephase&quot;), den Zwischenbereich des &quot;nicht mehr&quot; und &quot;noch nicht&quot; angemessen zu gestalten (&quot;Zwischenphase&quot;) und sich schließlich im Neuen einzufinden, einen neuen Platz einzunehmen (&quot;Wiederangliederungsphase&quot;). Übergangsprozesse seien - so Bundschuh - beinahe zwangsläufig heikel und mit Turbulenzen, Verunsicherungen, Ängsten etc. verbunden. Es gelte mutig, couragiert, also mit dem Herzen dabei zu sein, beherzt das Leben zu wagen. Seine Ausführung übertrug Bundschuh auf den Prozess des Älterwerdens. Er sagte, obgleich Altern Veränderung bedeute, müsse Veränderung nicht gleich Verfall heißen. Jammern, klagen, resignieren seien wenig zielführend, bedeuteten eher Stillstand, das Zimmern am eigenen Sarg. Damit bastele man eher am eigenen Unglück. Vielmehr müsse der alte Mensch wissen: Ich kann die Uhr nicht anhalten; der Abend des Lebens komm, aber ich kann mich darauf vorbereiten, kann mitentscheiden, wie es mir im Alter ergeht. Entscheidend sei, jegliche Opferhaltung aufzugeben, das Heft des eigenen Lebens in die Hand zu nehmen, zu handeln statt zu jammern, aktiv, kreativ zu gestalten. Von der Selbstgestaltungskraft hänge Glück und Zufriedenheit in starkem Maße ab.</p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40038</guid><pubDate>Thu, 23 Jan 2020 08:42:28 +0100</pubDate><title>Fortbildungsthema &quot;Hoffnung wider die Resignation&quot;</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/fortbildungsthema-hoffnung-wider-die-resignation/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Ein Brett mit dem Fuß oder gar mit der Hand durchschlagen, das verlangt allerhand Selbstüberwindung und Mut. Grenzen, der &quot;innere Schweinehund&quot; muss überwunden werden. Nur nicht an der Grenzlinie/Ziellinie stehen bleiben, sondern darüber gehen, weitergehen - so wie auch der Hundertmeter-Läufer nicht auf der Ziellinie abrupt stehen bleibt, sondern mit Vollgas darübergeht. Die meisten der MitarbeiterInnen haben sich am Ende des Seminars getraut, haben das Brett durchgeschlagen und waren stolz darauf... Der Seminartag mit der Referentin Cäcilia Keller im Schönstattheim Würzburg war sehr lehr- und erlebnisreich, vollgespickt mit gruppendynamischen, kreativen Übungen, mit Raum für Gespräch und Austausch - und kulinarischen Genüssen! Themensplitter  stichwortartig: &quot;Qualifizierter Umgang mit Ohnmachtserfahrungen&quot; - &quot;Kontakt findet an der Grenze statt&quot; - &quot;Subjektive Wahrheiten&quot; - &quot;Je klarer mein Ziel, desto größer die Chance, es zu erreichen&quot; - &quot;Was mich innerlich stärkt&quot; - ... Die TeilnehmerInnen und auch die Referentin empfanden diesen Tag als besonderes Geschenk, für das sie sich sehr dankbar zeigten! Unser aller Dank gilt der Gastfreundschaft des Schönstattmarienheimes.</p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40078</guid><pubDate>Thu, 12 Dec 2019 17:29:13 +0100</pubDate><title>Advents- und Weihnachtsgruß aus dem GesprächsLaden!</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/advents-und-weihnachtsgruss-aus-dem-gespraechsladen/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schier zum Verrücktwerden. In diesen Tagen stehe ich mit dem Auto vermehrt im Stau. Kleine Baustellen. Hohes Verkehrsaufkommen. Lahme-Ente-mäßig durch die Gegend schleichen, ausgerechnet jetzt in dieser vorweihnachtlichen Zeit, in der es alle besonders eilig haben! Einfach ätzend und nervenzehrend! Gestern habe ich mich entschieden, den Stau als Chance zu sehen: Ruhe bewahren, entschleunigen, mal schauen, welche Menschen mit mir links und rechts da noch so unterwegs sind, mich in Achtsamkeit für den Moment üben, nachdenken, wem ich zu Weihnachten welche Freude bereiten könnte. Eigentlich passt diese Haltung gut in die „besinnliche Zeit“. Und vermutlich führt diese Art der Gelassenheit am sichersten zum Ziel.</p><p>In diesem Sinne wünsche ich Dir/Ihnen in diesen Tagen die langsame Gangart, „Staus“ - verbunden mit Geduld, Vorfreude auf das Kommende, Aufmerksamkeit für das Wesentliche und eine &quot;Rettungsgasse&quot;, wo Gott einen Weg finden und ankommen kann.</p><p>Für 2020 Segen und Gelingen!</p><p>Robert Bundschuh und das MitarbeiterInnen-Team des GesprächsLadens</p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40068</guid><pubDate>Wed, 04 Dec 2019 20:54:36 +0100</pubDate><title>MitarbeiterInnen des GesprächsLadens in Feststimmung</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/mitarbeiterinnen-des-gespraechsladens-in-feststimmung/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die MitarbeiterInnen des GesprächsLadens trafen sich am 03.12. zur alljährlichen Advents- und Jahresabschlussfeier - verbunden damit war die Einladung von Robert Bundschuh, dem Leiter des GesprächsLadens, anlässlich seines 65. Geburtstages. Um 16 Personen unterbringen und bewirten zu können, hatte Bundschuh den Küchentisch im eigenen Haus um einiges erweitern müssen. Zur Einstimmung gab es - wie in jedem Jahr - eine adventliche Besinnung diesmal u.a. mit Texten von Andrea Schwarz (&quot;Das Fest der Mistkäfer&quot;), Anselm Grün (&quot;Warten und Wachen&quot;) sowie Paul Weismantel, der seine Frage &quot;Wann ist Advent? wie folgt beantwortet:</p><p>... wenn Dunkelheit<br />sich allmählich lichtet<br />... wenn jemand auf<br />Vergeltung verzichtet<br />...<br />wenn Menschen sich<br />als Geschwister erkennen<br />... wenn sie einander Brüder<br />und Schwester nennen<br />...<br />... wenn Gottes Charme<br />unsere Sinne berührt<br />... wenn ein Engel uns<br />zur Weihnacht hinführt<br />... dann ist Advent!</p><p>(Siehe: Abendlicher Adventskalender 2019)</p><p>Neben vielfältigen kulinarischen Genüssen, zu denen viele Teammitglieder beigetragen hatten, sowie guten, lebendigen Gesprächen gaben zwei Mitarbeiterinnen mit engelgleichen Stimmen ein eigens gedichtetes Lied anlässlich des Geburtstages des &quot;Chefs&quot; zum Besten. Da waren schmeichelhafte Verse zu hören wie &quot;Uns alle hast du reich beschenkt, gabst uns Vertrauen, Freiheit und Mut, wir durften wachsen, Gesprächspartner sein, dein Motto tut uns immer gut...&quot; oder &quot;Vertrauen ins Leben, in die eigene Kraft, willst du stets wecken - auch mit Humor, leicht provozieren darf auch mal sein; was zählt ist dein gütiges Ohr.&quot; - Bundschuh revanchierte sich auf seine Weise mit einem Weihnachtsgeschenk an die MitarbeiterInnen, einer Tasse, auf der neben dem Logo und den Worten <em>&quot;Einfach nur mal reden&quot;</em> der Satz: &quot;Hoch die Tasse - mmh, GL-Team ist Spitzenklasse!&quot; abgedruckt war. - Ein wirklich lebendig-lustvoller Abend, der allen viel Freude bereitete!</p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40156</guid><pubDate>Tue, 26 Nov 2019 10:31:55 +0100</pubDate><title>Arbeit macht gesund - oder krank</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/arbeit-macht-gesund-oder-krank/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Allerorten kann man hören und lesen „Arbeit macht krank!“ Tatsächlich fühlen sich immer mehr Menschen von ihrer Arbeit erschöpft, ausgebrannt, müde. Umgekehrt gilt aber auch: Eine gute, geregelte Arbeit kann einen Menschen stabilisieren, sie kann heilsam wirken, „gesund machen“. Arbeit macht also per se weder krank noch gesund. Es gilt, die gesundheitsfördernden Potentiale zu erkennen, anzuerkennen und auszuschöpfen. So liegt es z.B. auf der Hand: Wer für einen Hungerlohn arbeiten muss, keinen Spaß hat an dem, was er tut, wer vom Chef und den Kollegen gegängelt und respektlos behandelt wird, bei dem ist die Gesundheit deutlich mehr gefährdet als bei jemandem. der gern zur Arbeit geht, seine Arbeit liebt und das Gefühl hat, das, was ich tue, ist wertvoll und macht Sinn. Beim Ladengespräch ging es darum, gemeinschaftlich auf gesundheitsgefährdende Fallstricke und mögliche Bewältigungsstrategien aufmerksam zu werden. Eine interessante Diskussion im kleinen Kreis! - Eine Erkenntnis war, dass es oftmals die Defizite in der eigenen Person sind, die persönlichen Stress verstärken. Berufstätige etwa, die ausgesprochen ehrgeizig, perfektionistisch und leistungsorientiert sind, laufen eher Gefahr, krank zu werden als solche, die auf ausgewogene Balance achten, deren Motto etwa lautet &quot;In der Ruhe liegt die Kraft!&quot;. Wer nach dem Motto lebt &quot;Feierabend habe ich erst, wenn ich tot bin!&quot; läuft nicht selten Gefahr, das Privat- und Familienleben unmerklich zu zerstören! Wichtig in diesem Zusammenhang sei, nicht wie gedopt durchs Leben zu laufen, sondern innezuhalten, sich selber wahrzunehmen, die eigene Lebens- und Arbeitssituation kritisch zu prüfen ... und ggf. Konsequenzen daraus zu ziehen!</p>]]></content:encoded><category>LadenGespräche</category><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40204</guid><pubDate>Sat, 23 Nov 2019 17:49:19 +0100</pubDate><title>Lieblingsmotiv: Blumen</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/lieblingsmotiv-blumen/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Etwa 30 Personen kamen zur Ausstellungseröffnung am Freitag, den 22. November, um die Bilder von Lothar Fersch (88) zum Thema &quot;Lieblingsmotiv: Blumen&quot; anzuschauen und gemeinsam eine unterhaltsame, vergnügliche Abendstunde zu verbringen. Zu Beginn zitierte Robert Bundschuh, der Leiter des GesprächsLadens, Franz Grillparzer: &quot;Ein Ochs ging auf die Wiese, wo er nach Kräften fraß. Da waren Blumen, Kräuter, es kümmerte ihn nicht weiter. Für ihn war alles Gras!&quot; - und sagte daran anschließend: &quot;Manchmal benehmen sich Menschen wie dieser Ochse. Sie übersehen die Schönheit der Blumen am Wegrand, rupften sie gedankenlos. Ganz anders Lothar Fersch; er kann bestimmt keiner Blume etwas zuleide tun; er schaut sie an, gibt ihnen im Malen ihren Wert, ihre Würde, ihre Schönheit. Diese achtsame Betrachtungsweise kann inspirieren, ebenso zu handeln!&quot; Anschließend zitierte Bundschuh eine Reihe von Redewendungen und Sprichwörtern, die es im Zusammenhang mit Blumen gibt wie &quot;auf Rosen gebettet&quot; oder &quot;Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat&quot; (Johann Wolfgang von Goethe). Lothar Fersch erzählte von seinem künstlerischen Wertegang, wie er zum Malen kam, welche Lern- und Erfahrungsorte es bei ihm gab... und von seiner Leidenschaft für den eigenen Garten zu Hause, der ihn sehr erfülle. </p><p>Musikalisch bravourös untermalt wurde der Abend durch Denis Khraban (Schüler der Musikschule Schweinfurt), der mit seine Gitarre bezauberte und begeisterte und entsprechend viel Applaus bekam! Ein wunderbarer Abend mit wunderbaren Gästen! Danke allen Beteiligten!</p><p>In der Ausschreibung hatte es geheißen: </p><p>Unter dem Titel &quot;Lieblingsmotiv: Blumen&quot; stellt Lothar Fersch ab 22.November 2019 Bilder im GesprächsLaden aus. Lothar Fersch, Jahrgang 1931, studierte Vermessung, Flurbereinigung und Botanik. Er war über viele Jahre Leiter des Vermessungsamtes in Schweinfurt. <em>Die Malerei vertiefte er u.a. als </em><em>Besucher der Volkshochschule Schweinfurt </em><em>sowie als Teilnehmer an zahlreichen Sommerakademien. Seine Bilder sind bekannt durch Einzel- und Gruppenausstellungen zwischen 1986 und 2018. </em><em>Geprägt durch die Vorbilder des malenden Vaters und seiner älteren Brüder widmete sich Lothar Fersch beim Malen seiner Bilder von Anfang an der realistischen Wiedergabe der Natur. </em><em>Schon in früher Kindheit war der Hobbymaler Fersch ein Liebhaber von Blumen in Garten, Wald und Feld. Hier findet er seine bevorzugten Motive. Fersch versucht, das Besondere an Blumen und Landschaften zu entdecken und es dann möglichst genau und räumlich spürbar darzustellen.</em></p><p><em>Neben Aquarell, Gouachetechnik und Farbstiften benutzt er hauptsächlich Acrylfarben und Farbpigmente auf Papier, Leinwand und Holz</em></p><p><em>Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 22. November, um 18.00 Uhr laden die MitarbeiterInnen des GesprächsLadens Sie und Ihre Freunde gerne ein! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! - Die Bilder können bis Ende Juni täglich zu den Öffnungszeiten im GesprächsLaden angeschaut werden!</em></p>
]]></content:encoded><category>Bilderausstellungen</category><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40252</guid><pubDate>Mon, 18 Nov 2019 13:20:02 +0100</pubDate><title>Bei einer Tasse Kaffee von der eigenen Trauer erzählen</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/bei-einer-tasse-kaffee-von-der-eigenen-trauer-erzaehlen/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Bei typischem, tristen Novemberwetter waren sieben Frauen und ein Mann der Einladung ins Kardinal-Döpfner-Haus (neben der Kirche Maria Hilf in Schweinfurt) gefolgt. Der kurze Impuls, der zu Beginn in der kleinen Kapelle gegeben wurde, befasste sich mit dem Thema „Dunkelheit und Licht“. Die Teilnehmenden waren eingeladen für ihren Verstorbenen ein Licht zu entzünden und auf einem dunklen Tuch abzustellen. Dabei bestand die Möglichkeit kurz von dem erlebten Verlust zu erzählen.</p><p>Beim anschließenden Kaffeetrinken im Clubraum fand ein reger Austausch statt. Die Atmosphäre war von Offenheit und Intensität geprägt und es gab auch Platz für Tränen. Persönliche Erfahrungen und Erlebnisse standen im Mittelpunkt. Cornelia Krines-Eder, eine erfahrene Trauerbegleiterin, ermöglichte es, die eine oder andere Situation in neuem Licht oder von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten.</p><p> </p><p><em>Gabi Treutlein</em></p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Trauerbegleitung</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40233</guid><pubDate>Mon, 11 Nov 2019 09:03:52 +0100</pubDate><title>GesprächsLaden: Stammtischgespräch beim VdK Ortsverband Schweinfurt</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/gespraechsladen-stammtischgespraech-beim-vdk-ortsverband-schweinfurt/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Ca. 40 VdK-Mitglieder trafen sich am 07.11. zu ihrem traditionellen Stammtisch in der Gaststätte der Turngemeinde. Nach der Berichterstattung durch den Vorsitzenden hatte Robert Bundschuh, Leiter des GesprächsLadens, das Wort und erzählte den gespannt zuhörenden Mitgliedern von den Möglichkeiten der &quot;Offene-Tür-Einrichtung&quot; des GesprächsLadens. Es ginge vorallem darum, mittendrin präsent und ansprechbar zu sein, nahe beim Menschen (&quot;Geh-hin-Kirche&quot;, an &quot;Hecken und Zäunen&quot; ...) Kontakt- und Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen. Gottes Menschenfreundlichkeit solle dort sichtbar werden, wo Menschen arbeiten, einkaufen, zum Arzt gehen, flanieren, das Modische suchen. Der GesprächsLaden sei ein offener, einladender Ort, ein Ort der Gastfreundschaft für alle, die ein Gespräch suchen, Rat und Hilfe brauchen. Hilfebedürftige kommen, Erzählbedürftige, Ratlose, Unentschlossene, Unglückliche, Bedrückte, Orientierungslose, Ängstliche, Schuldbeladene, Mutlose, Deprimierte, Außenseiter - in unterschiedlichem Alter, konfessionell gebunden oder auch nicht, aus verschiedenen sozialen Schichten. Das wirkliche Leben sei eben - so Bundschuh - nicht wirklich glänzend und perfekt. Es kenne auch die Grauschleier, das Gefühl eigener Kraftlosigkeit und Begrenzung. Wenn da jemand ist, der Zeit hat und zuhört mit Geduld, mit Interesse, mit Anteilnahme, dann sei das ermutigend und entlastend. Angestautes könne abfließen, innere Blockaden sich lösen, alternative Lösungswege in den Blick kommen. - Die Ausführungen fanden großen Zuspruch und weitreichendes Interesse; im Plenum und &quot;am Rand&quot; hatte Bundschuh weitere Fragen zu beantworten!</p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40161</guid><pubDate>Mon, 28 Oct 2019 08:59:03 +0100</pubDate><title>Gelassen alt und älter werden</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/gelassen-alt-und-aelter-werden/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Oftmals wird Robert Bundschuh, Leiter des GesprächsLadens, zu Vorträgen eingeladen und immer wieder ist das Thema &quot;Unbekümmert im Alter. Gelassen alt/älter werden&quot; angefragt, diesmal beim ökumensichen Frauenfrühstück in Bergrheinfeld, vor 45 Frauen im Katholischen Gemeindezentrum. Das Alter hat - soviel stand für den Referenten fest - noch viel Charme. Man hat viel Zeit für sich selber und vor allem für Dinge, die man gerne tut. Während man früher glaubte, 'alt wird man von alleine, da muss man sich keine Gedanken machen', stimmt das heute so nicht mehr: Jede und jeder kann EInfluss auf sein Alter nehmen, z.B. Sport treiben, sich bewegen, sich gesund ernähren, Sozialkontakte pflegen, sich ehrenamtlich engagieren - auch wenn man mit dem Älterwerden an Tempo, Energie, Ausdauer und auch Koordination verliert. Entscheidend sei - so Bundschuh - das eigene Leben nicht aus der Hand zu geben, nicht andere über sich bestimmen zu lassen (solange wie irgend möglich). Es gehe darum, die einem geschenkten Jahre zu nutzen für eigene Ideen, eigene Pläne, für die Verwirklichung eigener Wünsche. Allein durch die Überzeugung, dass man jung und leistungsfähig ist, ließen sich körperliche Gebrechen zähmen, Alterungsprozesse umkehren. ---</p>]]></content:encoded><category>LadenGespräche</category><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40115</guid><pubDate>Tue, 22 Oct 2019 09:43:39 +0200</pubDate><title>Dankeschönabend - verbunden mit einem ernsten, schmerzhaften Thema</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/dankeschoenabend-verbunden-mit-einem-ernsten-schmerzhaften-thema/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>In einem fiktionalen Film  mit dem Titel &quot;Gelobt sei Gott&quot; hat der Regisseur François Ozon tatsachengetreue Ereignisse um den Missbrauchsskandal in Lyon verarbeitet. Missbrauch an Kindern und Jugendlichen: Ein Thema, das gesamtgesellschaftlich Betroffenheit auslöst und viele schmerzhaft berührt. Robert Bundschuh, der Leiter des GesprächsLadens, lud seine MitarbeiterInnen und deren Partner zu einem Filmabend ins KuK (Filmtheater/Programmkino in Schweinfurt) ein, zum einen um anschließend über das hochaktuelle Thema &quot;Missbrauch&quot; zu diskutieren, zum anderen um im Anschluss an den Film gemeinsam in der KuK-Kneipe zu essen - gedacht als &quot;Dankeschön-Abend&quot; für die gelungene Jubiläumsfeier anlässlich des 20jährigen Bestehens des GesprächsLadens im Mai in der Rathausdiele. -  Der Film mit seinen atemlosen Bildern entwickelte schnell einen Sog und löste bei den meisten Teammitgliedern und deren Partnern eine emotionale Schwere und Erschütterung aus. Der Film bewegt sich dicht auf den Fersen der Wirklichkeit. Was gezeigt wird, ist hochaktuell, berührend, bewegend und bot vielfältige Anknüpfungspunkte für das Gespräch. </p><br /><br /><br />

]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40164</guid><pubDate>Tue, 22 Oct 2019 09:36:29 +0200</pubDate><title>Sich durchwursteln macht Sinn - LadenGespräch am 21.10.2019</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/sich-durchwursteln-macht-sinn-ladengespraech-am-21102019/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Das LadenGespräch beschäftigte sich mit der Kunst des Durchwursteln. Es kommt immer anders, als man denkt“ sagt jemand und meint: Das Leben ist unberechenbar, unvorhersehbar, nicht wirklich kalkulierbar. Menschen möchten „richtige Entscheidungen“ treffen, „richtige Lösungen“ finden, und stellen einmal mehr fest: Es gibt nicht den einen richtigen Weg! Ziele lassen sich oft nicht auf direktem Weg erreichen. Meist gilt es, Zwischenlösungen zu finden, Kompromisse zu schließen, zu improvisieren, nach Alternativen Ausschau zu halten. Verächtlich sprechen manche in diesem Zusammenhang von „durchwursteln“. Zu unrecht. Es ist eine Lebenskunst, an der eigenen Biographie zu basteln, sich neuen Lebenssituationen mehr oder weniger gut anzupassen, Lebensbrüche einigermaßen unbeschadet zu überstehen, pragmatische Zwischenlösungen zu erfinden, in Fehlern eine Lernchance zu sehen. Das Durchlavieren ist durchaus eine Chance der Lebensgestaltung. Darin waren sich die GesprächsteilnhmerInnen einig, wenngleich es Mut braucht, Ideenreichtum. Es gilt Abstand zu nehmen von Perfektionismus, Fehlerfeindlichkeit, Kontrollzwang ...</p>]]></content:encoded><category>LadenGespräche</category><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40063</guid><pubDate>Thu, 26 Sep 2019 12:40:59 +0200</pubDate><title>Reger Austausch und bereichernde Gespräche</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/reger-austausch-und-bereichernde-gespraeche/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Bei herrlichem Spätsommerwetter starteten 4 Frauen und 2 Männer mit den Begleiterinnen Irene Krenzer und Gabi Treutlein an der Pfarrkirche in Grafenrheinfeld zu einer zweistündigen Wanderung. Der Weg führte über „Stock und Stein“ vorbei an idyllischen Orten und kleinen Seen. Zwischendurch wurde eine kurze Pause eingelegt und eine Geschichte vorgelesen. Während des Laufens fand ein reger Austausch und bereichernde Gespräche statt. Auf dem Rückweg, kurz vor Grafenrheinfeld gab es einen kurzen Impuls in der Feldkapelle, ehe sich alle im Garten der „Alten Amtsvogtei“ stärken konnten. An einem runden Tisch konnten - dank des „geschützten Rahmens“ (zu Beginn wurde vereinbart, dass nichts aus der Gruppe draußen erzählt werden darf) - intensive und offene Gespräche geführt.</p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Trauerbegleitung</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40183</guid><pubDate>Fri, 13 Sep 2019 16:48:28 +0200</pubDate><title>Mut zu selbstbestimmten Leben</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/mut-zu-selbstbestimmten-leben/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Vermutlich war es der großen Hitze geschuldet, dass diesmal nur 5 GesprächsteilnehmerInnen zum LadenGespräch erschienen sind. Das Thema jedenfalls ist offenkundig existentiell: Nicht wenige kennen das Gefühl fremdbestimmt zu sein und sie fühlen sich auf diesem Hintergrund oftmals erschöpft und gestresst; sie haben das Gefühl ausgenutzt zu werden, keine Zeit für sich zu haben. Es fehlt am &quot;Eigensinn&quot;, am Sinn für das, was dem einzelnen &quot;eigen&quot; ist, was zu ihm gehört, zu ihm passt, was für ihn oder für sie sinnvoll, verständlich, richtig ist. Das Gefühl fremdbestimmt zu sein, in der Familie, im Beruf... funktionieren zu müssen, Leistung bringen zu müssen, Erwartungen erfüllen zu müssen und gleichzeitig mit eigenen Wünschen, Bedürfnissen, Zielen, Werten gar nicht mehr vorzukommen, bringt Menschen in die Krise. Die Hauptfrage ist in diesem Zusammenhang: &quot;Was hilft mir, mein Leben selbst zu gestalten, und zwar so, dass ich selber ausreichend darin vorkomme?&quot; Die Gesprächsteilnehmer betrieben Ursachenforschung, erzählten von eigenen Nöten und Schwierigkeiten &quot;selber zu leben&quot; (und eben nicht gelebt zu werden) und überlegten, wie es ganz praktisch gehen könnte, &quot;nein&quot; zu sagen, dem eigenen Willen Ausdruck zu geben. Gut zu wissen: Wer selbstbestimmt lebt, lebt gesünder, ist innerlich freier und selbstbewusster, hat demzufoilge mehr Lebensqualität. Es lohnt sich, dem nachzuspüren, was ich selber als richtig und wichtig erkenne.</p>]]></content:encoded><category>LadenGespräche</category><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40143</guid><pubDate>Fri, 13 Sep 2019 16:47:18 +0200</pubDate><title>Älter werden: Düften folgen und fliegen lassen Bänder im Wind</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/aelter-werden-dueften-folgen-und-fliegen-lassen-baender-im-wind/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Verantwortlichen des Seniorenkreises von St. Kilian luden Robert Bundschuh, den Leiter des GesprächsLadens, zu einem Vortrag zum Thema &quot;Gelassen älter werden&quot;. Ca 30 Personen waren gekommen und hörten interessiert zu, was Bundschuh zu sagen hatte. Der nachfolgend abgedruckte Text von Elisabeth Schlumpf fasst sehr gut zusammen, woran ein Mensch erkennbar ist, der &quot;gelassen und unbekümmert&quot; alt wird.</p><p><strong>Wenn ich einst alt bin</strong></p><p>Wenn ich einst alt bin<br />trage ich mohnrot<br />weil ich das Brennen nicht missen möchte<br />in meinen Gliedern<br />in meinem Herzen<br /> <br />Einen großen Hut<br />der weit auslädt<br />und das Gesicht anmutig verschattet<br /> <br />Ich werde stolz sein<br />wenn die Leute hinter mir tuscheln:<br />Da geht die verrückte Alte mit ihrem Hut<br /> <br />Vieles<br />werde ich nicht mehr machen<br />Zuhören zum Beispiel<br />wenn ich nicht mag<br />oder bleiben wenn es mich langweilt<br />nicht mehr fächeln<br />mit höflichen Floskeln<br />sondern sagen wie es mir ist<br /><br />Vieles aber<br />will ich noch tun<br />Rutschbahn fahren mit meinem Enkel<br />rumpurzeln im Heu<br />und lachen dazu<br />Leute ansprechen<br />im Tram auf der Straße<br />die mir gefallen und fragen<br />wie geht's<br /> <br />Zeit mir nehmen für einen Schwatz<br />im Blumenladen die Ansicht<br />der Gärtnerin kennen lernen<br />über Jahreszeiten und Sträuße<br /> <br />Reisen<br />ein Weingut suchen im Herz der Toskana<br />weil mir das Etikett auf der Flasche gefiel<br />An die Nordsee fahren<br />weil ich Sehnsucht habe<br />nach grauen Stränden und frischem Wind<br />Was mir so einfällt<br />ein Nachtspaziergang<br />Düften folgen<br />und fliegen lassen Bänder im Wind<br /><br />Unbekümmert und barfuß<br />lauf ich ins Grab</p><p><em>Elisabeth Schlumpf, Wenn ich einst alt bin, trage ich Mohnrot, Neue Freiheiten genießen, Köselverlag, 2. Auflage, 2004.</em></p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40254</guid><pubDate>Mon, 01 Jul 2019 17:28:54 +0200</pubDate><title>Solidarität und Verständnis im Gesprächskreis für Trauernde</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/solidaritaet-und-verstaendnis-im-gespraechskreis-fuer-trauernde/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Nach 7 Treffen ging der Frühjahrsgesprächskreis für trauernde Menschen - unter Begleitung von Pfarrer Franz Feineis und Pastoralreferent Robert Bundschuh - zu Ende, zum großen Bedauern der Teilnehmerinnen. In der Gruppe darf Trauer extensiv, &quot;laut&quot;, demonstrativ gelebt werden. Die TeilnehmerInnen erfahren Solidarität, Verständnis und spürbar Entlastung. &quot;Es tut gut, mit Gleichbetroffenen zusammen zu sein!&quot; - &quot;Ich bin jedes Mal gerne gekommen und habe mich bei euch gut aufgehoben gefühlt!&quot; - so oder ähnlich lauteten die Aussagen der Teilnehmenden. Den Kreis erleben die TeilnehmerInnen auch als Übungs- und Lernfeld, als Ort, an dem sie ggf. auch die Erlaubnis bekommen, die Trauer &quot;zurückzufahren&quot;, neue veränderte Schritte ins Leben zu beginnen. Feineis und Bundschuh moderieren seit vielen Jahren diese regelmäßigen Gesprächskreise - personen- und prozessorientiert. Es gibt hin und wieder besondere Inputs, aber nur sehr wenige. Besprochen wird, was die TeilnehmerInnen mitbringen, was ihnen auf der Seele brennt, womit sie besonders ins &quot;Straucheln&quot; geraten. Die Einstiegsrunde ist jeweils ritualisiert und der Schluss (Segen, Gebet, Lied, Kurzauswertung ...) Der Gesprächskreis für trauernde Menschen: ein wunderbarer Ort für Kontakt und Gemeinschaft!</p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Trauerbegleitung</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40211</guid><pubDate>Sun, 02 Jun 2019 06:37:41 +0200</pubDate><title>20 Jahre GesprächsLaden: Warum es hilft, wenn jemand zuhört ... Presseartikel zum Jubiläum - von Susanne Wiedemann</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/20-jahre-gespraechsladen-warum-es-hilft-wenn-jemand-zuhoert-presseartikel-zum-jubilaeum-von-sus/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p> Artikel von Susanne Wiedemann in der Schweinfurter Zeitung - zum Downloaden!</p><h2>Downloads</h2>
Mainpostartikel Jubiläum (pdf, 178 KB)<br />Mainpostartikel Jubiläum
]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40218</guid><pubDate>Mon, 27 May 2019 08:43:18 +0200</pubDate><title>GesprächsLaden feierte sein 20jähriges Bestehen in der Rathausdiele</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/gespraechsladen-feierte-sein-20jaehriges-bestehen-in-der-rathausdiele/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Mit etwa 190 begeisterten Gästen feierte der GesprächsLaden in der Rathausdiele Schweinfurt sein 20jähriges Bestehen. Zu Beginn stimmte Sebastian Knaub, Lehramtsstudent und Student der Musikhochschule in Würzburg, auf dem Piano musikalisch auf den Abend ein (Frederic Chopin Etüde Op 25 Nr. 11). Robert Bundschuh, der Leiter der Einrichtung, begrüßte die Gäste, darunter den Oberbürgermeister der Stadt Sebastian Remele', Herrn Pfarrer Pfarrer Heinz Röschert, der vor 20 Jahren gemeinsam mit den Mitgliedern der Seelsorgekonferenz den GesprächsLaden auf den Weg gebracht hatte, Frau Christine Endres (Bereichsleiterin für Diakonische Pastoral und Sonderseelsorge) als Vertreterin der Diözesanleitung, Herrn Stadtpfarrer Joachim Morgenroth, Herrn Prof. Dr. Wilhelm Schmid (Referent),  zahlreiche ehemalige ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen u.v.m. In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Sebastian Remele', wie wichtig es sei, dass es da Menschen gäbe, die Zeit hätten, Zeit zum Zuhören und Reden, ein heute seltenes Gut in einer eher überreizten Zeit. Bei allen Nöten, denen Kirche heute unterworfen sei, sei der GesprächsLaden ein leuchtendes Zeichen mittendrin mit positiver Ausstrahlung. Im Anschluss an das Grußwort präsentierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit, indem sie das Wort &quot;GesprächsLaden&quot; durchbuchstabierten. Das &quot;G&quot; etwa stehe für Gastfreundschaft, für eine Gastfreundschaft, die sowohl Besucher als auch Mitarbeiter als Geschenk erlebten. &quot;Das E&quot; - so ein Mitarbeiter - &quot;steht für Erfahrungen und Erlebnisse, die Besucher mitbringen. Manche suchen Entscheidungshilfen, andere fühlen sich einsam und allein. Wieder andere sind deprimiert, traurig, verängstigt und haben ein starkes Erzählbedürfnis.- Grundlage des Gespräches sind E-Worte wie Empathie und Einfühlsamkeit.&quot; - &quot;H wie Herzblut. Mit viel Herzblut sind wir für Menschen da, bieten Hilfe an, entfachen Hoffnung, wo Verzweiflung droht. Im Zuhören und Sprechen geschieht Heilsames. Humor und Heiterkeit sind Bausteine für Gelassenheit&quot;, so eine Mitarbeiterin. Nach einem weiteren Musikstück von Sebastian Knaub (Prokofjew Op 4 Nr.4) führte Bundschuh in den mit Spannung erwarteten Vortrag von Herr Prof. Dr. Wilhelm Schmid ein &quot;Selbstfreundschaft. Wie das Leben leichter wird&quot;. Die Einladung erfolgte - so Bundschuh - im Zusammenspiel mit der Katholischen Erwachsenenbildung unter Leitung von Dr. Albrecht Garsky und der Krankenhausseelsorge des Leopoldina-Krankenhauses unter Leitung von Pfarrer Franz Feineis. Das Hauptaugenmerk von Prof. Dr. Wilhelm Schmid gelte - so Bundschuh weiter - der Philosophie der Lebenskunst, die er neu begründen wolle. Lebenskünstlerische Fähigkeiten werden vor allem dann gebraucht, wenn jemand scheitert, wenn etwas im Leben kaputt geht, zerbricht, wenn - meist angesichts einer Krise - Lebensfragen aufbrechen. Philosophie schaffe Räume zum Nachdenken; sie frage nach dem, was sinn-voll, wichtig und richtig sei, und suche - allein oder gemeinsam mit anderen - nach Antworten.  Prof. Schmid sei einer, der seine Theorien über viele Jahre als &quot;philosophischer Seelsorger&quot; praktisch überprüft habe. Die Schwerpunkte eines &quot;philosophischen Seelsorgers&quot; seien denen der Mitarbeiter im GesprächsLaden vergleichbar: &quot;Gespräche führen, den einzelnen stärken in seiner Sorge um sich selber, ihm  helfen bei der Suche nach eigenen Antworten&quot;. In seinem anregenden Vortrag wies Prof. Dr. Wilhelm Schmid Wege zu einer echten, verlässlichen Freundschaft mit sich selbst. </p><p>U.a. formulierte er folgende sieben Punkte der Selbstdefinition:</p><ol><li>Was sind meine <em>wichtigsten Beziehungen</em> der Liebe und der Freundschaft, über die ich mich definieren will?</li><li>Was sind die <em>wichtigsten Erfahrungen</em> in meinem Leben, die fester Bestandteil meiner selbst bleiben sollen?</li><li>Was ist <em>mein Traum</em>, mein Glaube, mein bestimmter Weg und vielleicht mein Lebensziel, meine Idee, meine Sehnsucht, der ich im Leben folgen will?</li><li>Was sind die <em>bestimmten Werte</em>, die ich hochhalten, aber auch selbst realisieren will, und welcher Wert soll im Zweifelsfall Vorrang haben, wenn etwa zwischen Freiheit und Bindung, Risiko und Sicherheit, Konsequenz und Nachgiebigkeit zu wählen ist?</li><li>Welche <em>Gewohnheiten</em> will ich sorgsam pflegen, in denen sich das Leben wohnlich einrichten lässt, und welche besonderen Charakterzüge will ich stärken: Geiz oder Großzügigkeit? Ungeduld oder Duldsamkeit? Zögerlichkeit oder Entschlossenheit?</li><li>Was sind <em>meine Ängste</em>, die einfach da sind, meine Verletzungen, die ich erfahren habe, meine Traumata, gegen die ich nicht ankomme, die ich aber in mein Selbst integrieren kann? Diese Seite des Lebens ausschließen zu wollen, liegt nahe, kostet jedoch unsinnig viel Kraft und ist letztlich ohnehin vergeblich; daher der Versuch, sie als Bestandteil des Selbst zu sehen, um alle Kraft dafür übrig zu haben, gut damit zurechtzukommen. Hilfreich ist dabei</li><li><em>das Schöne</em>, an dem ich mein Leben orientieren kann: Was sind die Momente, Anblicke, Arbeiten, Spiele, Lüste, Gespräche, Gedanken, zu denen ich vorbehaltlos Ja sagen kann, sodass sie sehr viel Sinn vermitteln und zu einer Quelle von Kraft werden können, mit der mühelos auch größte Schwierigkeiten zu bewältigen sind?</li></ol><p>Der Abend klang bei Sekt und Häppchen aus: Erinnerungen austauschen, Gedanken nachklingen lassen, miteinander reden, sich aneinander freuen, Spaß haben, genießen.... &quot;Ein wundervoller Abend&quot;, so die Rückmeldungen sehr vieler Gäste!</p><p>Einige BesucherInnen-Stimmen:</p><p><br />Vielen Dank für die Einladung zu Ihrem 20 jährigen Geburtstag.<br />Ein wirklich toller und rundum gelungener Abend, der bei mir<br />einiges an Energie freigesetzt hat!<br />Dank des Vortrags von Herrn Professor Schmid weiss ich jetzt,<br />wie hier an &quot;gewissen Stellen&quot; Energie eingespart kann ;-)</p><p>Mir gefiel besonders das Akrostichons mit dem Sie und Ihr Team<br />den Gesprächsladen vorgestellt haben. Der Zaubertrick am Ende<br />war natürlich das passende i-Tüpfelchen!</p><p> </p><p>Respekt, da ist Euch ein sehr schöner, inspirierender Fest-Abend gelungen, Dir und Deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern! Und ich möchte mich dafür herzlich bedanken – vor allem, dass Du mich nachdrücklich eingeladen hast.<br />Ich bin beeindruckt von dem Vortrag. Mit sich selber ein gutes Verhältnis pflegen, eine Freundschaft, die Geduld und Verständnis aufbringt, sich Zeit nimmt – dafür sollte es nie zu spät sein, und ich will diese Gedanken gerne in meinen Alltag bringen.</p><p> </p><p>Das war eine äußerst gelungene Jubiläumsfeier: Gratulation dazu! Vortrag war inspirierend, eure Vorstellung informativ und kurzweilig, Dank des Grußwortes des OBs weiß ich jetzt auch wieder, dass SW einfach eine tolle Stadt ist ;-) und das Ambiente hinter her war auch schön.</p><p>Daher: DANKE!</p><p> </p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40062</guid><pubDate>Thu, 09 May 2019 17:17:37 +0200</pubDate><title>Revista würdigt GesprächsLaden auf seiner Homepage</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/revista-wuerdigt-gespraechsladen-auf-seiner-homepage/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>LINK auf die Seite des Revista-Verlages:</p><p><a href="https://revista.de/gespraechsladen-zwischen-rossmarkt-und-zeughaus-wird-20-jahre-alt/" target="_blank" rel="noreferrer">revista.de/gespraechsladen-zwischen-rossmarkt-und-zeughaus-wird-20-jahre-alt/</a></p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40083</guid><pubDate>Thu, 09 May 2019 17:17:37 +0200</pubDate><title>&quot;GesprächsLaden als Brücke zur &#039;Welt&#039;&quot;</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/gespraechsladen-als-bruecke-zur-welt/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen eines Gesundheitstages war Robert Bundschuh, der Leiter des GesprächsLadens, sowohl in der Finanzkasse des Finanzamtes als auch im Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (Im Luitpoldpark 1, Bad Kissingen) eingeladen, vor Mitarbeitern zu sprechen. Es ging um Stressfaktoren im privaten und beruflichen Leben und um psychische Gesundheit als positive Lebenskraft. &quot;Die psychische Gesundheit, innere Balance, Ausgeglichenheit sei&quot; - so Bundschuh vor 25 bzw. 45 Zuhörerinnen und Zuhörern - &quot;wesentlich dafür das Leben zu genießen, glücklich zu sein, Freude an der Arbeit zu haben - und gleichzeitig Schmerzen, Enttäuschung, Unglück zu überwinden bzw. an den eigenen Wert zu glauben. Besonders stressförderlich sei das Gefühl, fremdbestimmt zu sein, funktionieren zu müssen, Leistung erbringen, Erwartungen erfüllen zu müssen - und gleichzeitig mit eigenen Wünschen, Bedürfnissen, Zielen, Werten gar nicht mehr vorzukommen im eigenen Leben. Persönliche Stressfaktoren (wie persönlicher Ehrgeiz, Perfektionismus, Leistungsorientierung, Einzelkämpfertum, Selbstüberschätzung u.v.m.) sowie systembedingte Stressfaktoren (wie Arbeitsdruck, Mailfluten, Multitasking, Termin- und Arbeitsdruck, Informationsüberflutung, Mangelnde Anerkennung, desolate Arbeitsorganisation  u.a.) wurden im Vortrag benannt und zahlreiche Bewältigungsstrategien vorgestellt wie gesundheitsfördernde Potentiale seitens der Organisation/des Amtes, seitens der Führungskräfte, des Arbeitsteams, des Einzelnen). Nicht unwesentlich sei, so betonte Bundschuh, innezuhalten, sich Zeit zum Nachdenken zu nehmen, zu fragen &quot;Was ist mir persönlich wichtig?&quot; - &quot;Woran will ich festhalten, was über Bord werfen?&quot; - &quot;Wie kann ich meinem Leben mehr Qualität, mehr Tiefe, mehr Gehalt, mehr Inhalt geben?&quot; ... Der GesprächsLaden versteht sich immer auch als &quot;Brückenbauer&quot;, sucht das Gespräch und den Austausch &quot;außerhalb&quot;, nicht nur um sich bekannt zu machen und einladend zu sein, sondern auch im Sinne einer &quot;Geh-hin-Kirche&quot;, in Berührung zur &quot;Welt&quot;, zu Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit.</p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p>]]></content:encoded><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40054</guid><pubDate>Tue, 30 Apr 2019 11:26:44 +0200</pubDate><title>„Richtiges Streiten kann man lernen“ - LadenGespräch</title><link>https://www.gespraechsladen-schweinfurt.de/rueckblick/na-detail/ansicht/richtiges-streiten-kann-man-lernen-ladengespraech/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>15 Personen fanden sich zu einem lebhaften Austausch zusammen. Thema: &quot;Richtiges Streiten kann man lernen!&quot; </p><p>Nicht wenige Menschen meiden den Streit, erfinden &quot;Ersatzstrategien wie „Ach, sooo schlimm ist das doch eigentlich gar nicht!“ (Herunterspielen des Problems), &quot;Ich sag erst mal nichts!&quot; (Zuürcknahme der eigenen Interessen) oder „Es würde vermutlich nichts nutzen, etwas zu sagen. Also sage ich nichts!“ (Hinunterschlucken des Ärgers). Solches Verhalten ist - so die einhellige Meinung der Gesprächsteilnehmer*innen - auf Dauer ungesund. Faires Streiten dagegen birgt Chancen: Man kann den eigenen Standpunkt finden und behaupten, Positionen klären, Frustrationstoleranz aufbauen, Aggressionen abbauen... Einige Grundlagen für eine konstruktive und faire Konfliktlösung, die im gemeinsamen Gespräch gefunden wurden: Ärger, Wut, Zorn zulassen, sie nicht gleich abblocken - sehen und anerkennen, das Wahrnehmung immer subjektiv und abhängig von der eigenen Befindlichkeit ist - eigene Bedürfnisse wahrnehmen - Befindlichkeit klären, Gefühle benennen (Wie geht es mir? Wie geht es dir?) - Die Standpunkte klar definieren. Die eigene Position deutlich äußern (Sofortmaßnahme) u.a.</p><p>Hilfreiche Aussagen sind (vgl. Marshall Rosenberg):</p><p><em>Wenn ich sehe, höre, wahrnehmen… </em>Situation/Verhalten ansprechen<br />… <em>löst das bei mir aus … </em>Gefühle, Gedanken ansprechen<br />… <em>Ich brauche … </em>Eigene Bedürfnisse deutlich machen<br />… <em>Ich wünsche mir … </em>Wunsch, Bitte formulieren</p>]]></content:encoded><category>LadenGespräche</category><category>Nachrichtenrückblick</category><category>Willkommen</category><category>Nachrichten</category><category>Gesprächsladen Schweinfurt</category></item></channel></rss>