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Übergänge gestalten. Was hilft, mit Veränderungen gut umzugehen?

Vor etwa 30 Personen hielt Robert Bundschuh beim Seniorenfrühstück (verantwortet vom Seniorenforum in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung) einen Vortrag zu Thema "Übergänge im Leben gestalten. Was hilft, mit Veränderungen gut umzugehen?" "Übergänge gehören zur menschlichen Existenz", sagte Bundschuh und belegte diese Aussage anhand einer Reihe von Beispielen wie: Geboren werden - sterben, Tag - Nacht, Geburtstage, Jahreswechseln, Berufsabschluss, erste Arbeitsstelle, Stellenwechsel, Umzug, Berentung u.v.m. Immer gelte es, sich abzulösen, Abschied zu nehmen ("Ablösephase"), den Zwischenbereich des "nicht mehr" und "noch nicht" angemessen zu gestalten ("Zwischenphase") und sich schließlich im Neuen einzufinden, einen neuen Platz einzunehmen ("Wiederangliederungsphase"). Übergangsprozesse seien - so Bundschuh - beinahe zwangsläufig heikel und mit Turbulenzen, Verunsicherungen, Ängsten etc. verbunden. Es gelte mutig, couragiert, also mit dem Herzen dabei zu sein, beherzt das Leben zu wagen. Seine Ausführung übertrug Bundschuh auf den Prozess des Älterwerdens. Er sagte, obgleich Altern Veränderung bedeute, müsse Veränderung nicht gleich Verfall heißen. Jammern, klagen, resignieren seien wenig zielführend, bedeuteten eher Stillstand, das Zimmern am eigenen Sarg. Damit bastele man eher am eigenen Unglück. Vielmehr müsse der alte Mensch wissen: Ich kann die Uhr nicht anhalten; der Abend des Lebens komm, aber ich kann mich darauf vorbereiten, kann mitentscheiden, wie es mir im Alter ergeht. Entscheidend sei, jegliche Opferhaltung aufzugeben, das Heft des eigenen Lebens in die Hand zu nehmen, zu handeln statt zu jammern, aktiv, kreativ zu gestalten. Von der Selbstgestaltungskraft hänge Glück und Zufriedenheit in starkem Maße ab.

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